kersten springfeld
malerei.illustration
presse

Kersten Springfeld
Die Kunst des “Trompe l’oeil”

Quelle: Porsche Magazin

Wohnträume für den modernen Menschen verwirklichen mit der malerischen Technik des optischen Scheins von einst: Die Kunst der Augentäuschung, das ist das Metier der Münchener Künstlerin Kersten Springfeld.

Ließen sich schon die Renaissancefürsten das Innenleben der Paläste von Illusionsmalern gestalten, so ist es heute wieder aktueller denn je. Wer hat noch die Aussicht aus seinen Fenstern, die er sich wünscht? Wer hat nicht den Traum vom Raum? Mehr Raum schaffen, mit Scheinarchitektur, die die vorhandenen Räume in nicht vorhandene Fluchten zu weiten scheint. Archaische Landschaften, die zum Verweilen einladen, eine mit Efeu überwucherte Eingangstür gewährt Eintritt zum gemalten Kabinett. Aber nicht nur Fenster, Wände und Decken bieten Flächen für eine perfekte Augentäuschung. Auch auf Fußböden und Möbel kann er sich legen: der Schleier der perfekten Illusion.

Das Spiel mit dem Raum ist für die 40-jährige Bühnenbildnerin seit mehr als 10 Jahren Passion. Den Blick für die richtige Perspektive bekommt sie oft nur durch Anfertigung eines Bühnenmodells. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf die Malerei, sondern gestaltet mit Liebe zum Detail auch das Umfeld ihrer Werke. Denn überraschende Raumerlebnisse vermitteln sich erst im Zusammenspiel von Malerei und Dekoration. Einzelne Möbel, Stoffe und Blumen aus ihren Bilderr haben ihre Entsprechungen in der Wirklichkeit. Täuschend echte Oberflächen gelingen nur durch die Kenntnis der Beschaffenheit von Materialien. Ob futuristisches oder klassisch barockes Ambiente, die Palette der Raumerfindungen ist riesig. Was Kersten Springfeld immer wieder aufs Neue an ihrer Arbeit fasziniert, ist es, mittels Farbe einen Traum zu verwirklichen – ihr größtes Kompliment: Wenn der Betrachter der Täuschung erliegt.

Kontaktadresse:
Kersten Springfeld, Feldmochingerstraße 79, 80993 München, Tel.: 089/145695